TONI BURKARD
Die kommende Generation.
Meine Ausbildung zum Bäcker habe ich in Altdorf bei Nürnberg gemacht, die Konditorausbildung danach in Neumarkt in der Oberpfalz. Es folgten einige Monate in weiteren Betrieben, um Erfahrung zu sammeln, bevor ich die Meisterschule besucht habe – Bäckermeister, Konditormeister und Betriebswirt in einem Jahr. Zurück in der Heimat kam dann noch die Ausbildung zum Brotsommelier dazu. Bis heute begeistert mich der ganze Weg vom Ursprung bis zum fertigen Produkt. Genau diese Leidenschaft möchte ich mit neuen Ideen, viel Handwerk und Respekt vor unserer Geschichte weiterführen.
Immer auf der Suche nach noch besserem Brot.
Als Brotsommelier beschäftige ich mich jeden Tag mit der Frage, wie gutes Brot noch besser werden kann. Dabei geht es nicht nur um Geschmack, sondern auch um Nachhaltigkeit. Genau darum ging es auch in meiner Projektarbeit: ob man aus Mehlresten, die bei uns im Betrieb ohnehin anfallen, selbst Pellets herstellen und damit unsere Holzöfen befeuern kann. Denn echtes Handwerk entwickelt sich jeden Tag weiter.
Was uns verbindet.
Burkard ist seit über 260 Jahren in Familienhand. Jede Generation hat ihre Abdrücke hinterlassen und Verantwortung für das übernommen, was die vorherige aufgebaut hat. Robert und Gaby führen die Bäckerei heute mit Leidenschaft und einem klaren Blick nach vorn. Sie haben in Menschen investiert – etwa mit einer großen Verkaufsschulung und einem jährlichen Mitarbeiterfest für die ganze Familie – ebenso wie in mitarbeiterschonende Maschinen und eine moderne Produktion, die Burkards mit viel Engagement weiterentwickelt haben. Umso schöner ist es für beide, dass Toni seine Begeisterung für das Handwerk ganz selbstverständlich mitbringt und die Geschichte der Familie auf seine eigene Weise weiterschreibt.
1760, der Grundstein.
Johann Wilhelm Burkard backt sein erstes Brot in Pommersfelden. Er ahnt nicht, dass daraus einmal eine Familientradition wird, die über 260 Jahre Bestand haben soll.
1772, die zweite Generation
Johann Georg Burkard übernimmt den Ofen seines Vaters. Was als Handwerk begann, wird zur Aufgabe, die von nun an weitergegeben wird.
1816, Handwerk mit Tradition
Joseph Burkard führt die Backstube weiter – in einer Zeit, in der sich in Pommersfelden gleich drei Bäckereien um die Gunst der Kunden bemühen. Burkard behauptet sich.
1855, die Familientradition wächst
Johann Burkard übernimmt die Backstube und gibt weiter, was er selbst gelernt hat: das Wissen um guten Teig, gute Zeit und gutes Brot.
1884, von Vater zu Sohn
Wieder ein Johann Burkard, wieder derselbe Weg: Das Handwerk wird nicht gelehrt, es wird gelebt – von Vater zu Sohn, Generation für Generation.
1958, ein neues Kapitel
Am 11. November 1958 übernimmt Christoph Burkard den Familienbetrieb. Ein neues Kapitel beginnt – eines, das die Bäckerei in eine Zukunft führt, die weit über das eigene Dorf hinausreicht.
1990, Nachhaltigkeit aus Überzeugung
Aus Überzeugung, nicht aus Trend: Burkard bekommt das Bioland-Siegel. Von diesem Moment an gehören eigenes Bio-Getreide und nachhaltige Landwirtschaft untrennbar zur Geschichte der Familie.
Heute, vom Korn bis zum Brot
Eigene Felder, eine noch stärkere Verbindung zur Wiesneth-Mühle, Holz aus der Region und ein Handwerk, das nie stillsteht: Neun Generationen später ist Burkard genau das geblieben, was es immer war.
Werde auch ein Burki
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